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Das 18. Treffen der Heimatgruppe Graupen und Umgebung findet vom 17.08. bis 19.08.2018 statt

 

 

Programm:

 

 

 

Freitag 17.08.2018 Je nach Ankunft: Zeit für Rundgänge, Besichtigungen in Graupen, Mariaschein, Rosenthal usw.

 

1800 Uhr      Gemütliches Beisammensein der Heimatgruppe mit Freunden aus Graupen/ Krupka

                    im Restaurant U Vaclava in Graupen/ Hohenstein

 

Samstag 18.08.2018 Wir erkunden Graupen.

 

1000 Uhr     Wir treffen uns vor der Firma Zimtko in der Mlýnská 223 dort haben wir die Möglichkeit den wunderschönen                                        Glasschmuck zu bestaunen und wer möchte auch kaufen. Danach besuchen wir die Kirche Mariä Himmelfahrt,                             das Feuerwehrmuseum und das Informationszentrum Bergbaulandschaft Krupka, es gibt dort nicht nur Infos zu                    Graupen und seiner Umgebung, sondern auch über die Bergbaugeschichte des Erzgebirges. Das Projekt                    ArchaeoMontan und Infos zur Bewerbung der Erzgebirge Montanregion als UNESCO- Kulturerbe.

 

1800 Uhr     Abendessen im Hotel-Restaurant Rosenburg anschließend

 

2000 Uhr     Festveranstaltung wir freuen uns auf den gemütlichen Abend mit Freunden aus Krupka, der Partnerstadt Geising, der                    Stadtverwaltung Krupka, sowie vom Bürgerverein der „Königlichen Bergstadt Graupen“.

 

Sonntag 19.08.2018  

900Uhr        Gottesdienst in der Basilika in Mariaschein oder

 

1000 Uhr.    Deutsch-tschechischer Gottesdienst zum Patronatsfest der kath. Kirche anlässlich des Grenzbuchenfestes in                    Böhmisch Zinnwald.

 

                   Danach besteht die Möglichkeit einer Wanderung zum Voitsdorfer Gedenkstein an der Grenze zu Fürstenau.

 

1300 Uhr     Mittagessen im Hotel Restaurant Mückenberg zum Abschluss des 18. Treffen der Heimatgruppe.

 

 Im Namen der Heimatgruppe Graupen und Umgebung

 

wünschen wir Ihnen eine angenehme und unfallfreie Reise!

 

  

 

Sibylle Schulze, Peter Reinert, Dr. Karl Tischer, Walter und Horst Eichler

 

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Das 17.Treffen der Heimatgruppe Graupen und Umgebung fand vom 11.8. bis 13.08.2017 statt.

Am Freitag Abend trafen wir uns, wie immer, zu einem gemütlichen Beisammensein. Wir freuen uns schon das ganze Jahr dort alte Heimatfreunde      wiederzusehen, Neuigkeiten zu erfahren und auch Erinnerungen auszutauschen. Diesmal konnten wir vier neue Heimatfreunde begrüßen. Schön war auch, dass von der tschechischen Stadtverwaltung mehrere Freunde da waren. Mit ihnen diskutierten wir über die Zukunft, geplante Vorhaben von Krupka/ Graupen und die Erhaltung unserer Kulturgüter. Stolz konnten wir unseren neuen deutsch- tschechischen Kalender 2018 vorstellen der viele historische Fotos enthält.

Am Sonnabend stand ein Ausflug nach Aussig auf den Programm. Als Erstes besuchten wir die Beneš- Brücke um dort der Toten vom 31.Juli 1945, einem der schlimmsten Nachkriegsmassaker an Deutschen, zu gedenken und Blumen niederzulegen.

 Anlass dieses Pogroms war die Explosion eines Munitionsdepots an diesem Tage, die als Anschlag der Werwölfe deklariert wurde.                         Nach Erkenntnissen der Forschung und aus geheimen tschechischen Unterlagen kann davon ausgegangen werden, dass der Anschlag auf das Depot und auch die angebliche Reaktion der Bevölkerung eine gezielte Aktion der Abteilung Z des tschechoslowakischen Innenministeriums, des OBZ, war. Ziel der Aktion war, einen für das Ausland klar erkennbaren Grund zu schaffen, die restlose Vertreibung der deutschen Minderheit aus dem Sudetenland zu vollziehen.

Um diesbezügliche Informationen und Zusammenhänge in die gewünschte Richtung zu lenken, wurde der Initiator dieses Pogroms, Stabshauptmann Bedřich Pokorný, mit der offiziellen Untersuchung der Vorgänge beauftragt. Sofort nach der Explosion wurden deutsche Zivilisten von tschechischen Revolutionsgarden ohne nähere Untersuchung als vermeintlich Schuldige ausgemacht. Erkennbar waren die Deutschen an weißen Armbinden, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis mindestens Ende 1946 alle Deutschen in der Tschechoslowakei tragen mussten.

 Die Menschen wurden erschlagen, in einem Löschwasserspeicher ertränkt oder von der Elbbrücke gestoßen und im Wasser beschossen. Laut Augenzeugenberichten wurde sogar eine junge Frau mit ihrem Säugling und dem Kinderwagen über das Geländer geworfen. Die Leichen trieben bis insbenachbarte Sachsen. 80 Leichen wurden allein bei Meißenaus der Elbegezogen, weitere wurden bei Pirna und Bad Schandau angeschwemmt.

 Genaue Opferzahlen sind schwer festzustellen, zumal die tschechischen Archive nicht freigegeben wurden.

Tschechische Historiker sprechen von 43–100 Toten; deutsche Historiker gehen von 220 Opfern aus.

In den folgenden 72 Stunden wurden alle Deutschen, die noch in Aussig lebten, brutal vertrieben.

 Am 31. Juli 2005 enthüllte der Oberbürgermeister Petr Gandalovic auf der Brücke eine Gedenktafel für die Opfer des Massakers an den deutschen Zivilisten als Zeichen der Versöhnung. Der Text der Inschrift lautet:

 Zum Gedenken an die Opfer der Gewalt vom 31. Juli 1945“.

Das es sich hier ausschließlich um Deutsche gehandelt hat, wird nicht erwähnt.

 Danach machten wir einen Ausflug zur Ferdinandshöhe. Seit 2010 ist es möglich von dem Parkhaus Forum mit einer Seilbahn zur Ferdinandshöhe zu schweben. Dort hat man die schönste Aussicht über Aussig und das Elbtal. Das Gebäude Větruše steht auf einer Felszunge und auf einer durch Stützmauern aus Steinen gebildeten Terrasse am Rand des Elbtals. Das Hotel hat einen 30 m hohen Turm, der als Aussichtsturm dient. Nach einem sehr guten Mittagessen fuhren wir zur Burg Schreckenstein. 

 Bekannt wurde der Schreckenstein durch das Gemälde „Überfahrt am Schreckenstein“ von Ludwig Richter. Bemerkenswert ist die Lage der Burg auf einem steilen Felsen, der direkt über der Elbe 100 Meter hoch aufragt und ein Wahrzeichen Nordböhmensdarstellt. Große Teile der Burg sind auch heute noch erhalten oder wurden wieder aufgebaut, wie der Bergfried, der Palas und die Burgmauern. Richard Wagner ließ sich hier für seine OperTannhäuser“ inspirieren. Schon 1830 wurde im ehemaligen Wirtschaftshof ein erster Burggasthof eingerichtet, welcher bis heute besteht und in dem wir bei Kaffee, Kuchen und Eis den Ausflug beendeten um rechtzeitig zu unserer Festveranstaltung auf der Rosenburg zu kommen. 

Am Abend trafen wir uns, im Rittersaal der Rosenburg Graupen, mit Freunden aus Krupka, der Partnerstadt Geising, der Stadtverwaltung Krupka, sowie vom Bürgerverein der „Königlichen Bergstadt Graupen“.  

Es wurde ein schönes, gemütliches und interessantes Treffen.

 Der zweite Bürgermeister von Krupka versprach uns, ab sofort, deutsch zu lernen. Wir werden es nächstes Jahr, 

bei dem 18.Treffen der Heimatgruppe Graupen und Umgebung , das vom 17.08. bis 19.08.2018 statt findet, überprüfen. 

Am Sonntag nahmen wir am zweisprachigen Gottesdienst in der Basilika in Mariaschein mit Herrn Pfarrer Irmer teil.  

Das gemeinsame Mittagessen im Hotel Restaurant Mückenberg war dann der Abschluss des 17. Treffen der Heimatgruppe.

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16. Treffen der Heimatgruppe Graupen, Mariaschein, Rosenthal und Umgebung im September 2016 in Graupen

 Auf dem Programm stand diesmal eine Kulturfahrt nach Reichenberg.

Die Wichtigkeit, die Wurzeln der eigenen Abstammung zu kennen, zeigt sich auch darin, dass viele unserer Heimatfreunde mit ihren Kindern und Enkelkindern privat die angestammte Heimat besuchen. Die Kinder nehmen teilweise auch an den organisierten Treffen teil. Erfreulicherweise kommt es dadurch zu vielen Freundschaften mit der tschechischen Bevölkerung. Somit tragen diese Treffen maßgeblich und nachhaltig zur Völkerverständigung bei.

 

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15. Treffen der Heimatgruppe Graupen und Umgebung im August 2015 in Graupen 

 

Zum 15. Treffen der Heimatfreunde in Graupen vom 14. bis 16.08.2015 strahlte die Sonne wie in den letzten Wochen und weckte wieder Erinnerungen an Jugenderlebnisse in unserer Heimatstadt Graupen.

Bereits am Donnerstag den 13.08.2015 fand eine Besichtigung und eine Besprechung in der St. Anna Kirche und der Basilika in Mariaschein statt.

Gemeinsam mit Frau Daniela Remenarová wurden wir von Herrn Stadtdirektor Ing. František Růžička mit Frau Lenka Navratilova zu einer Besprechung empfangen. Herr Bürgermeister Matouš Zděnek befand sich zu der Zeit im Urlaub.

Von Herrn Růžička wurde uns erklärt, dass das Erbe von Heinrich Geyer, wie von ihm testamentarisch gewünscht, für die Restaurierungsarbeiten der St. Anna Kirche, verwendet wird. So soll mit diesem Erbe von 9.000 € zusammen mit anderen Spenden und weiteren Beiträgen der Stadt Krupka das Hauptportal der St. Anna Kirche erneuert werden. In der Kirche wurde bereits eine Gedenktafel mit dem Namen des Spenders Heinrich Geyer angebracht.

Neben den Spenden der „Heimatgruppe Graupen“ wurden auch Spenden vom „Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond“, von der „Stadt Krupka“ und von dem „Bürgerverein Königliche Bergstadt Graupen“ aus Krupka gewürdigt.

Auch die vor längerer Zeit erfolgte großzügige Spende der Raumausstattungsfirma Herbert Wirkner aus Rudolstadt wurde nochmals anerkannt. Wirkner, ein Verwandter der Kaufmannsfamilie Franke aus Graupen, hat mit vier  Mitarbeitern die St. Anna Kirche innen komplett mit einem neuen Anstrich versehen.

Besondere Maßnahmen für die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt waren:

- Restaurierung des kompletten Dachstuhls, des Dachs und der Regenrinnen.

- Sanierung der Außenmauer und der Außentreppe.

- Restaurierung der barocken Figuren-Gruppe „Ecce Homo“.

- Restaurierung aller kunstverglasten Fenster.

- Restaurierung aller Kreuzwegbilder

- Die noch laufende Restaurierung der Kassettendecke.

- Die Restaurierung der Fegefeuer Grotte.

- sowie einige weitere Maßnahmen.

Aber es bleibt noch viel zu tun und zu bezahlen!

Die Stadtverwaltung Krupka hat bei der UNESCO die Aufnahme der Stadt Krupka in die Liste der schützenswerten Kulturgüter angeregt.

Freitagabend war das gemütliche Zusammentreffen der Heimatgruppe auf der Terrasse im Hotel U-ZIDA und die aktuelle Information über unsere Pragfahrt.

Wegen der außerordentlichen Hitze nahm am Samstag nur eine kleine Gruppe an der Fahrt nach Prag teil. Die interessante Führung von Frau Uta Bĕnesová wurde dann auch für einige Teilnehmer sehr anstrengend. Schon während der Fahrt machten uns die Erklärungen unserer Fremdenführerin neugierig auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt Prag. Die Besichtigung von Prag begann am Vormittag mit der Überquerung der Karlsbrücke und führte dann durch die Altstadt, wo wir um 11  Uhr das Glockenspiel mit den zwölf Aposteln am Rathaus erleben konnten.                                                                                                                               

Nach dem Mittagessen im historischen Restaurant Staromáček fuhren wir mit dem Bus zur Besichtigung der Prager Burg auf den Burgberg.

Unser Treffen am Samstagabend konnte dank des herrlichen Sommerwetters auf der Terrasse des Hotels Rosenburg mit Blick auf die Burgruine stattfinden. Dazu konnten wir vierunddreißig Heimatfreunde und auch Herrn Ing. František Růžička mit Gattin und weiteren Mitarbeitern der Stadtverwaltung begrüßen. Besonders freuten wir uns über Familiengruppe Mohaupt aus dem nicht mehr existierenden Gebirgsdorf Ebersdorf.

Bei dem Heimattreffen 2014 auf der Rosenburg hatten wir beschlossen, uns um eine Anerkennungshonorierung der erfolgten Bearbeitung der historischen, vom Verfall bedrohten Noten des Oberlehrer, Chorrektor  und Komponisten Josef Klobautschnik zu bemühen. Bohdan Ostroversenko hatte die Noten, fast nicht mehr lesbar und verwendbar, bei der Vorbereitung der Dachrestaurierung der Maria Himmelfahrt Kirche gefunden. Durch die Bemühungen von Ostroversenko fand sich ein Musikstudent aus Dresden „Silvio Schumann“ der diese umfangreichen Arbeiten übernahm. Die Honorierung wollte Ostroversenko über seine Verbindungen organisieren. Durch den überaschenden Tod von Ostroversenko kam es dazu nicht mehr und die Arbeiten wurden nicht honoriert. Unser Spendenaufruf in Verbindung mit der Kalenderaktion ergab einen Spendenbetrag von 377,15 €. Der Betrag wurde Silvio Schumann heute am 15.08.2015  übergeben. Die Heimatgruppe dankt allen Spendern!

Einige der Teilnehmer haben am Sonntag um 9 Uhr die Messe in der Mariascheiner Basilika, zelebriert von Herrn Diakon Mgr. Jiri Breu, besucht.Rege besucht war um 10 Uhr der deutsch und tschechisch gesprochene Gottesdienst in der Kirche Maria Himmelfahrt in Böhmisch Zinnwald. Die von Pater Beno Beneš, Pfarrer Christoph Birkner und Pfarrer Patrik Maturkanič sehr ergreifend zelebrierte Messe und das virtuose Orgelspiel des Herrn Werner Rudolf erreichte die Tiefe der Herzen der Gläubigen.

Das 15. Heimattreffen wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Mückenberg beendet.

Im Namen der Heimatgruppe Graupen Walter und Horst Eichler, Dr. Karl Tischer und Peter Kletschka.

Für die Vorbereitung, Unterstützung, die Internetbetreuung und Übersetzungen bei dem15. Treffen in Graupen bedanken wir uns bei unseren Heimatfreunden:

Peter Reinert, Sibylle Schulze und Daniela Remenarová!

Eine CD über das 15. Treffen wird erstellt. Die CD kann bei W. Eichler bestellt werden.

Preis: Eine Spende für : Heimatgruppe, Kulturgüter oder Notenrettung.

 

Kontakt:

info@heimatgruppe-graupen.de

 

             Walter Eichler  Tel.: 0821- 464425  Email:   walter.eichler-neu@t-online.de